REstore bringt erste deutsche Chlor-Alkali elektrolyse in die Primärregelleistung

REstore bringt erste deutsche Chlor-Alkali elektrolyse in die Primärregelleistung

Press release

Düsseldorf, 07. Juni 2017: REstore, einer der Marktführer im Bereich Energietechnologie, hat heute mitgeteilt, dass VESTOLIT, ein führender Betreiber einer Chlor-Alkali Elektrolyse in Deutschland, die Erbringung von Primärregelleistung aufgenommen hat. Dies ist damit das erste Mal, dass eine Anlage zur Chlor-Alkali Elektrolyse in Deutschland am Markt für Primärregelleistung teilnimmt.

Nach erfolgreicher Präqualifizierung bei den deutschen Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB), wurde REstore vor kurzem in die Liste der Lieferanten von Primärregelleistung im deutschen Energiemarkt aufgenommen. Primärregelleistung wird in Kontinentaleuropa und im Vereinigten Königreich durch die entso-e Spezifikationen definiert und ist damit für alle beteiligten Länder einheitlich geregelt. Hier werden Leistungsspitzen dafür eingesetzt, um im Sekundenbereich die Frequenz im Stromnetz stabil zu halten. Mit der ersten Anlage dieser Art weist REstore nunmehr auch in Deutschland nach, dass der Einsatz industrieller Lasten in der Primärregelleistung zusätzliche Erlösströme generiert und zu geringeren Energiekosten führt.

“Zum ersten Mal in der Energiewende liefert eine Technologiefirma wie REstore damit nun auch in Deutschland Primärregelleistung aus einem Portfolio von Anlagen, das auf flexiblen, industriellen Großverbrauchern basiert,” so Dirk Rosenstock, VP Sourcing & Sales bei REstore Deutschland. “Primärregelleistung ist eine sehr anspruchsvolle Regelleistung: industrielle Verbraucher müssen in der Lage sein, innerhalb von 30 Sekunden automatisch zu reagieren, um die Schwankungen im Stromnetz auszugleichen. Früher wurde dies nahezu ausschließlich von Gaskraftwerken erbracht und wir zeigen, dass dank unserer Technik dazu auch ein Portfolio industrieller Großverbraucher in der Lage ist.”

REstore ist einer der führenden europäischen Anbieter für Regelleistung und die so genannten “Systemdienstleistungen”. Die Firma hat bereits flexible Leistungen von mehr als 150 industriellen Großkunden aus verschiedenen Branchen unter Vertrag, darunter Metallschmelzen, Papierfabriken, Elektrolysen oder Kühlhäuser wie z.B. von: Ineos/Inovyn, ArcelorMittal, VESTOLIT oder Umicore. Bei der Vermarktung der flexiblen Leistung versichert die REstore, immer die industriellen und kommerziellen Randbedingungen seiner Kunden zu respektieren.
 
Pieter-Jan Mermans, Mitgründer und Co-CEO bei REstore, argumentiert: “Das gesamte europäische Verbundnetz benötigt 3 GW Primärregelleistung. Befürworter sagen, dass das Potential zum Ersatz konventioneller Kraftwerke durch Lastmanagement in diesem Bereich sehr hoch ist. Dabei ist klar, dass das Management industrieller Lasten den ÜNB eine preiswertere, schnellere und vor allem saubere Alternative zu den bisher genutzten Gas-Kraftwerken bietet, die für Schwankungen in der Netzfrequenz vorgehalten werden.”
 
Verbraucher erhalten hohe Vergütungen in dieser Regelleistung. PRL-Leistungen können zwischen ca. € 40,000 und bis zu € 180,000 brutto pro MW und Jahr im deutschen Markt erlösen. ”Die Vergütung hängt dabei von der gewählten Fahrweise ab,” REstore berichtet Dirk Rosenstock. “Einige dieser Systemdienste werden typischerweise nur ca. 40-90 -mal pro Jahr aufgerufen und dies für durchschnittlich nur 10-20 Sekunden bei einem Maximum von ca. zwei bis fünf Minuten. So sprechen wir pro Jahr von Aktivierungszeiten in der Größenordnung von nur 1-2 Stunden. Einige andere Dienste zur Unterstützung der Netzstabilität werden kontinuierlich eingesetzt und dabei kommen sowohl Leistungsreduzierungen als auch -anhebungen zum Tragen,” fügt Pieter-Jan Mermans hinzu.
 

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